Aktuelles zum Schuljahr 2019 / 2020  
  Schülerzahlen / Klassen  
  Coburg-Stadt  
  1.266 Grundschüler, davon 334 Erstklässler in 56 Klassen, Durchschnitt: 20,7 Schüler; 537 Mittelschüler in 26 Klassen, Durchschnitt: 20,6 Schüler
 
  Coburg-Land  
 

2.643 Grundschüler, davon 640 Erstklässler in 128 Klassen, Durchschnitt: 20,6 Schüler; 1.167 Mittelschüler in 56 Klassen, Durchschnitt 20,8 Schüler

 
  Insgesamt  
 

3.909 Grundschüler (im Schuljahr 2018/2019: 3.953 Schüler); davon 974 Erstklässler (im Schuljahr 2018/2019: 1.062); 1.704 Mittelschüler (im Schuljahr 2018/2019: 1709)

 
 
  • Im Vergleich zum letzten Schuljahr gibt es weniger Erstklässler, was in erster Linie an dem neu eingeführten „Einschulungskorridor“ liegt (Eltern entscheiden selbst, ob ihr Kind, das im Zeitraum vom 01. Juli bis zum 30. September sechs Jahre alt wird, eingeschult wird oder nicht; das war bisher nicht der Fall; Stichtag der Einschulung in der Vergangenheit war in der Regel der 30. September, Ausnahme: Zurückstellungen). Vom Einschulungskorridor, also keiner Einschulung, machten in CO-Stadt 32 Kinder, in Coburg-Land 109 Kinder Gebrauch.

  • Die Zahl der Mittelschüler bleibt im Vergleich zum letzten Schuljahr in etwa konstant.
 
   Lehrerkräfte  
 

Coburg-Stadt: 149 (einschl. Fachlehrer und Förderlehrer)

Coburg-Land: 295 (einschl. Fachlehrer und Förderlehrer)

Insgesamt 444 (einschl. Fachlehrer und Förderlehrer) plus 38 Lehramtsanwärter (1. und 2. Ausbildungsjahr) plus 15 Zweitqualifikanten (aus Gymnasium und Realschule)

1 türkischer Lehrer (islamischer Religionsunterrich) mit 7 Stunden an der GS An der Heubischer Straße und 3 Stunden an der Jean-Paul-Grundschule.

37 Mobile Reserven (ganzjährig und nicht ganzjährig im Einsatz) mit unterschiedlicher Arbeitszeit in der GS und MS in Coburg-Stadt (14) und Coburg-Land (23).

6 Vertragslehrkräfte (für ein Jahr) als Klassenleiter, Mobile Reserve, Ein-Fach-Lehrer.

 
 

Neue Schulleiter

 
 

Grundschule und Mittelschule Ebersdorf: Max Lachner

Hermann-Grosch-GS Weitramsdorf: Harald Tkaczuk

Emil-Fischer-GS Dörfles-Esbach: Kristin Jahn (kommissarisch)

MS Am Lauterberg in Lautertal: Ulrike Neidiger-Pohl

MS Rödental-Oeslau: Jochen Langbein (kommissarisch)
Heiligkreuz-MS Coburg: Monika Gunzenheimer
Pestalozzi-GS Coburg: Beate Deuerling
Luther-GS Coburg: Dirk Pfeufer
Oskar-Schramm-Schule Itzgrund (GS): Tanja Schmidt

 
  Neue stellvertretende Schulleiter  
 

Hermann-Grosch-GS Weitramsdorf: Anke Turek

GS + MS Untersiemau: Armin Ries

Pestalozzi-GS- Coburg: Tanja Parys

GS Rödental-Mitte: Katrin Gänslein

GS + MS Sonnefeld: Bernd Jungkunz

 
  Neue Schulrätin  
 

im Schulamt Coburg: Rin Ulrike Zettelmeier (vorher: Emil-Fischer-GS Dörfles-Esbach)

 
  Neuerungen im Schuljahr 2019/2020  
 
  • 1 Deutschklasse (bisher Übergangsklasse) an der GS An der Heubischer Straße in Neustadt bei Coburg im 1. Jahrgang (4 h vom Stundenkontingent von 31 h stehen für kulturelle Bildung und Werteerziehung zur Verfügung, zusätzlich gibt es noch 6 Stunden für Sprach- und Lernpraxis)

  • GS Rödental-Mönchröden wird zur Profilschule Inklusion (bisher nur GS Weitramsdorf). Voraussetzungen hierfür sind ein Bildungs- und Erziehungskonzept, das von der gesamten Schulfamilie gemeinsam getragen werden muss, verbunden mit einer großen Gewichtung des Themas Inklusion im Schulentwicklungsprozess, Erfahrungen in der Unterrichtung von Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf und enge Kooperation mit einer Förderschule, in der Regel 10 Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf sowie die Zustimmung des Sachaufwandsträgers und das Einvernehmen des Elternbeirats

  • Weiterentwicklung des Übertrittsverfahrens: Das bisherige Lotsenprogramm wird durch sog. „Übertrittscoaches“ (Beratungslehrkräfte der staatlichen Realschulen und Gymnasien) ersetzt. Primäre Aufgabe dieser Lehrkräfte wird es sein, Lehrkräfte von Grundschulen auf deren Wunsch und Anfrage hin vor Ort an der jeweiligen Grundschule bei der Elternberatung zum Übertritt zu unterstützen, um die Kontinuität und die Übergänge der Lernkultur zwischen Grundschule und weiterführenden Schulen weiter zu verbessern. Wie bisher wirken die Beratungslehrkräfte an den Informationsveranstaltungen der Grundschulen zum Übertritt in Jahrgangsstufe 4 mit, wobei diese Veranstaltungen laut Kultusministerium bis zur ersten Oktoberhälfte durchgeführt sein müssen

  • Medienkonzepterstellung: Die Schulen hatten bis zum Ende des letzten Schuljahres ein verbindliches Medienkonzept zu erstellen, in welchem die Bereiche Mediencurriculum, Fortbildungsplanung und Ausstattungsplan deutlich zum Ausdruck gebracht werden mussten. Neben den bereits bewilligten Fördersummen des Digitalbudgets in Bayern kamen noch 778 Millionen € aus dem Digitalpakt Bund-Länder hinzu, so dass rund eine Milliarde Euro als Gesamtfördersumme für Bayern bereitstehen. Bei der Antragstellung der Sachaufwandsträger, die Eigenmittel im Umfang von 10% einzubringen haben, ist darauf zu achten, dass die gewünschten Ausstattungen fest im Medienkonzept der Schule verankert sind

  • Das Fach Informatik wird in den Jahrgangsstufen 5 und 7 der Mittelschule mit jeweils 1 h verbindlich eingeführt (als Lernbereiche sind digitaler Informationsaustausch, Datenverarbeitung und Programmieren im Lehrplan enthalten)

  • Fortführung des neuen Lehrplans für die Mittelschulen ab 2019/20 für den 7. Jahrgang; in den nächsten Jahren weiter sukzessive aufbauend > es geht um Kompetenzen (nicht „Ich weiß es“, sondern „Ich kann es“)

  • Einschulungskorridor: Elternwille, ob Kind, das zwischen dem 01. Juli und 30. September sechs Jahre alt wird, zu Beginn des Schuljahres oder erst ein Jahr später schulpflichtig wird; Entscheidungsfrist für das Schuljahr 2020/21 spätestens 10. April 2020

  • Die Schuleingangsuntersuchung (bisher im Jahr vor der Aufnahme in Jahrgangsstufe 1) wird künftig in den letzten beiden Kindergartenjahren stattfinden, um mit einer Entwicklungsdiagnostik möglichst frühzeitig einen notwendigen Förderbedarf zu identifizieren und noch vor der Einschulung geeignete Fördermaßnahmen einzuleiten. Das Konzept des Pilotprojekts Gesundheits- und Entwicklungsscreening im Kindergartenalter (GESiK) wird sukzessive flächendeckend umgesetzt
  • Um einen Gleichklang zwischen den Schularten herzustellen, besteht die Amtszeit des Elternbeirats sowie des gemeinsamen Elternbeirats nunmehr 2 Jahre. Der Elternbeirat legt die Amtszeit der Klassenelternsprecher fest
 
  Ganztagsbetreuung  
 

Mittagsbetreuung

An insgesamt 9 Grundschulen in Stadt (GS Creidlitz, Jean-Paul-GS, GS Ketschendorf, Melchior-Franck-GS, Pestalozzi-GS) und Land (GS Untersiemau, GS Weidhausen, Oskar-Schramm-Schule Itzgrund, Johann-Gemmer-GS Ahorn)

 
  Offener Ganztag  
 

GS Neustadt An der Heubischer Straße; GS Wildenheid-Haarbrücken, Emil-Fischer-GS Dörfles-Esbach, GS Rödental-Mitte, GS Rödental-Einberg, GS Rödental-Mönchröden; GS Ebersdorf

neu: GS Coburg-Neuses

 
  MS: Heiligkreuz-MS Coburg, MS Am Lauterberg in Lautertal, MS Bad Rodach, MS Neustadt am Moos
 
 

Gebundener Ganztag

 
 

GS: GS Am Heimatring Coburg, Melchior-Franck-GS Coburg

 
  MS: Rückert-MS Coburg, MS Ebersdorf, MS Neustadt Am Moos, MS Seßlach, MS Untersiemau, MS Rödental-Oeslau  
  Profil "Flexible Grundschule" (1./2. Jahrgang) an 6 Grundschulen installiert  
 

GS Seßlach (3 Kl.), GS Creidlitz (2 Kl.), GS Weidhausen (2 Kl.), GS Sonnefeld (3 Kl.), GS Rödental-Einberg (3 Kl.), Melchior-Franck-GS Coburg (2 Kl. Im Schulgebäude Scheuerfeld)

(Vom Kindergarten her gewohnt, in altersheterogenen Gruppen zu arbeiten; gute Schulung sozialer Kompetenzen und eigenständiger Arbeitstechniken; individuelle Lerngeschwindigkeit wird gut geschult; 3 Jahre Verweildauer möglich)

Neben den sog. FleGS-Klassen gibt es noch jahrgangskombinierte Klassen an der GS Untersiemau (eine in 1/2), an der Anna-B.-Eckstein-GS Meeder (eine in 2/3), an der Oskar-Schramm-GS Itzgrund (eine in 3/4) sowie an der GS Creidlitz (eine in 3/4).

 
  Schulentwicklungsprogramm  
 

Jede Schule musste im Schuljahr 2019/20 in eigener Verantwortung ein schriftliches Schulentwicklungsprogramm erstellen und darin selbst Entwicklungsziele (Prozessmanagement) festlegen. Dies ist von der gesamten Schulgemeinschaft zu tragen und wird auch im kommenden Schuljahr fortgeführt.

Die Rolle des Elternbeirates in der Grundschule bzw. des Schulforums (insgesamt 11 Mitglieder: Schulleiter + 3 Lehrer + 3 Elternvertreter + 3 Schülersprecher + Sachaufwandsträger) in der Mittelschule wurde somit noch bedeutsamer.

 
 

Mittel für Drittkräfte

 
 

Zur Fortsetzung der Sprachförderangebote (Sprach- und Alphabetisierungskurs) sowie zur Durchführung interkultureller Projekte (z. B. Musikprojekt) wurden dem Schulamt für das kommende Schuljahr von der Regierung von Oberfranken insgesamt 62 Lehrerstunden zur Verfügung gestellt. Es musste in Zusammenarbeit Schulamt-Regierung eine Auswahl getroffen werden, wobei der Migrationsanteil Schule in Relation zur Schulgröße der ausschlaggebende Faktor war. Insgesamt können an 6 Grund- und an 4 Mittelschulen Drittkräfte eingesetzt werden.

 
 

Coburg, 06.09.2019 gez. Uwe Dörfer, Schulamtsdirektor

 
   
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